WDVS-Fachsymposium: Der Architekten- und Fachunternehmertag 2019 in Hamburg

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Am 21. Februar 2019 findet der 5. Architekten- und Fachunternehmertag in Hamburg statt.

Die Wärmedämmung von Fassaden ist immer noch eine der effektivsten Möglichkeiten Energie einzusparen und der Klimaerwärmung entgegen zu wirken. Neben der Werterhaltung eines Gebäudes trägt die Wärmedämmung auch zur Verbesserung des Wohnklimas bei. Wichtig bei einer fachgerechten Planung und Ausführung bei der Wärmedämmung von Fassaden ist insbesondere die Beachtung der Details.

Die hochkarätigen Referate des Architekten- und Fachunternehmertags 2019 befassen sich mit folgenden interessanten Themen rund um die Wärmedämmung von Fassaden:

• Zukunftsorientierte funktionelle Oberflächenbeschichtungen auf WDVS
• Ansprüche erfolgreich durchsetzen mit dem neuen Bauvertragsrecht
• Holzrahmenbau mit WDVS – fehlerfrei ausführen!
• WeQ – gewerkübergreifende Systemlösungen, nicht brennbar
• Fugendichtbänder und Dichtstoffe im WDVS
• Lösungen bei putzbündig eingebauten Bauteilen
• Gütesicherung bei der Wärmedämmung von Fassaden

Zusätzlich informieren Firmen im Rahmen einer begleitenden Fachausstellung über neueste Produkte, Produktentwicklungen und Dienstleistungen rund um die Wärmedämmung.

Die RAL-Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden e.V. veranstaltet dieses WDVS-Fachsymposium – gemeinsam mit dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz – bereits zum fünften Mal. Ziel der Gütegemeinschaft ist es, den privaten und öffentlichen Auftraggebern von Wärmedämmmaßnahmen eine glaubhafte Orientierung zu geben, welche Handwerksunternehmen sich durch höchste Qualitätsstandards auszeichnen und somit nachweislich vertrauenswürdig sind. Die GWF bietet also Sicherheit, indem sie nachvollziehbare Argumente zur qualitativen Ein-schätzung von WDVS-Anbietern liefert.

Programmflyer      Anmeldeformblatt

BRANCHENTAGE 2018: Erfolgreicher Schulterschluss mit dem Handwerker

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„Eines hat sich in der neuen Verbandsstruktur nicht geändert: der enge Schulterschluss mit dem Handwerk.“ Mit diesem Worten eröffnete der VDPM Vorsitzende Christoph Dorn die diesjährigen BRANCHENTAGE in Leipzig.

Zahlreiche Teilnehmer aus Industrie und Handwerk waren gekommen. Auf zwei Tage verteilt gab es Vorträge von hochkarätigen Referenten. Und das waren die TOP-Themen: Aktuelle Daten zur Marktentwicklung, Erfahrungen mit dem neuen Baurecht, digitalisierte CE-Kennzeichnung, Haftungsfragen, neue Bauordnungen, EPS-Recycling, Innendämmung. Tagungsort war eine alte Industriehalle, zu der auch ein interessantes Oldtimer-Museum gehört. Das außergewöhnliche Ambiente kam bei den Teilnehmern gut an. Auch der gemeinsame Festabend am Ende des ersten Veranstaltungstages trug zum Gelingen bei.

Jan Bauer, Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, zeigte sich erfreut: „Nach der erfolgten Fusion hat der VDPM schnell wieder Fahrt aufgenommen und wir haben zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gefunden. Für die Maler ist der VDPM ein starker Partner.“

Die Vorträge stehen hier zum Download zur Verfügung.

Richtlinie „Strukturierte Putzoberflächen – Visuelle Anforderungen“ 2017

Seit Jahrzehnten werden in Deutschland Fassaden hauptsächlich vom Stuckateur- und Malergewerbe verputzt.

In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass es wiederkehrend Meinungsverschiedenheiten zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern hinsichtlich der optischen Qualität der handwerklich erstellten Putzoberflächen gab. In vielen Fällen ist diese Frage sogar Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten.

Die Richtlinie „Strukturierte Putzoberflächen – visuelle Anforderungen“ liegt nun in der überarbeiteten Fassung November 2017 vor und löst die Vorgängerversion März 2008 ab.

Unter anderem gibt es folgende Änderungen zur Ausgabe 2008:

  • Auch bei intensiv eingefärbten Siliconharz- und Kunstharzputzen kann der Farbeindruck nach Trocknung uneinheitlich sein.
  • Die Steiflichtsituation wurde präzisiert.
  • Verschlossenen Gerüstankerlöchern können bei dunklen und intensiven Farbtönen optisch stärker sichtbar sein.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Toleranzen nach DIN 18202 grundsätzlich nicht für eine zufriedenstellende optische Beurteilung geeignet sind.

Die beteiligten Verbände stellen diese Richtlinie kostenlos zum Download zur Verfügung. Sie kann aber auch in gedruckter Form kostenlos beim Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz bezogen werden (Mindestabnahmemenge: 20 Stück) per Bestellschein oder per e-mail.

Praxismerkblatt – Brandschutzmaßnahmen bei WDVS mit EPS-Dämmstoffen

Die Technische Systeminformation – Kompendium WDVS und Brandschutz ist bereits Ende 2016 erschienen. Diese Schrift des Fachverbandes WDVS enthält neben der Darstellung der verbindlichen  baurechtlichen Anforderungen, die Hintergründe für Lösungen und eine Vielzahl von brandschutztechnisch abgesicherten Ausführungsempfehlungen. Diese Broschüre wird mitgetragen vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, Industrieverband Hartschaum und Industrieverband WerkMörtel. Technische Systeminformation kann bestellt werden unter http://www.heizkosten-einsparen.de/nc/shop/broschueren/ zu einem Preis von Euro 19,90.

Nunmehr steht auch das Praxismerkblatt – Brandschutzmaßnahmen bei WDVS mit EPS-Dämmstoffen zum kostenlosen Download zur Verfügung. Dieses Praxismerkblatt fasst die wesentlichen Inhalte der Technischen Systeminformation hinsichtlich konstruktiven Brandschutzmaßnahmen für schwerentflammbare WDVS mit Dämmstoffen aus expandiertem Polystyrol (EPS) zusammen und ergänzt das BFS-Merkblatt Nr. 21 hinsichtlich der Brandschutzmaßnahmen.

Das Praxismerkblatt kann von der Seite des Fachverbandes WDVS http://www.wdv-systeme.de/service/infodownload/ herunter geladen werden.

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