Praxismerkblatt – Brandschutzmaßnahmen bei WDVS mit EPS-Dämmstoffen

Die Technische Systeminformation – Kompendium WDVS und Brandschutz ist bereits Ende 2016 erschienen. Diese Schrift des Fachverbandes WDVS enthält neben der Darstellung der verbindlichen  baurechtlichen Anforderungen, die Hintergründe für Lösungen und eine Vielzahl von brandschutztechnisch abgesicherten Ausführungsempfehlungen. Diese Broschüre wird mitgetragen vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, Industrieverband Hartschaum und Industrieverband WerkMörtel. Technische Systeminformation kann bestellt werden unter http://www.heizkosten-einsparen.de/nc/shop/broschueren/ zu einem Preis von Euro 19,90.

Nunmehr steht auch das Praxismerkblatt – Brandschutzmaßnahmen bei WDVS mit EPS-Dämmstoffen zum kostenlosen Download zur Verfügung. Dieses Praxismerkblatt fasst die wesentlichen Inhalte der Technischen Systeminformation hinsichtlich konstruktiven Brandschutzmaßnahmen für schwerentflammbare WDVS mit Dämmstoffen aus expandiertem Polystyrol (EPS) zusammen und ergänzt das BFS-Merkblatt Nr. 21 hinsichtlich der Brandschutzmaßnahmen.

Das Praxismerkblatt kann von der Seite des Fachverbandes WDVS http://www.wdv-systeme.de/service/infodownload/ herunter geladen werden.

BranchenForum 2016 in Mainz – Alles nur Fassade?

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programm_titel_rev1_sAm 24. November 2016 fand zum sechsten Mal das BranchenForum (ehemals Sachverständigen Forum) in Mainz statt. Ausgerichtet haben diese Veranstaltung wieder der Industrieverband WerkMörtel (IWM), der Bundesverband Ausbau und Fassade, sowie der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautensschutz.

„Alles nur Fassade?“ – so lautete das Motto des diesjährigen BranchenForums.

In zahlreichen Fachvorträgen namhafter Referenten wurden die aktuellsten Entwicklungen in puncto Fassade präsentiert.

Über 100 Fachleute aus den Bereichen Handwerk, Produkthersteller, Planer und Sachverständige nahmen die Gelegenheit für Information und fachlichen Austausch war.

Die Moderation der Vorträge und der Diskussion übernahmen Antje Hannig (Geschäftsführerin Technik im IWM) und Karl-August Siepelmeyer (Präsident des Bundesausschusses Farbe und Sachertschutz).

Programmübersicht sowie die einzelnen Referate stehen hier zum Download zur Verfügung.

Referate

  • Eröffnung und Begrüßung
    Christoph Dorn, Vorsitzender des Industrieverbandes WerkMörtel e.V.
    Rainer König, Vorsitzender des Bundesbernandes Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes
  • Sinnvolle Schutzziele bei Brandbeanspruchung von Fassaden
    Sebastian Hauswaldt – Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig mbH, Leipzig 
  • DIN 18533 Abdichtung von erdberührten Bauteilen: Was wird besser, was nicht? Sind Dränanlagen zukunftsfähig?
    Prof. Matthias Zöller – Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik gGmbH, Aachen 
  • Anschluss gesucht! Was Putz und Blech am besten verbindet – oder besser trennt? Vorausschau auf die neue Richtlinie ‚Anschlüsse von Metall an Putz und WDVS‘
    Harry Luik – öffentlich bestellter und ver-eidigter Sachverständiger für das Stucka-teurhandwerk, Reutlingen
  • Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden e.V.
    Holger Haring – öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das  Maler- und Lackiererhandwerk, Weinheim
  • Entsorgung von EPS-Abfällen –  Aktueller Stand und weitere Entwicklung
    Stefanie Mohmeyer, Industrieverband Hartschaum (IVH)
  • Sind Algen und Pilze an Fassaden immer ein Mangel?
    Kay Beyen – öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Stuckateurhandwerk, Düsseldorf/Sonthofen
  • Erhöhte Anforderungen zum Schlagregenschutz?
    Dr. Anatol Worch – Saint-Gobain Construction Products Germany & Austria, Ladenburg
  • Musterbauordnung und Verwaltungsvorschrift – Wie geht es weiter im Baurecht-Dschungel?
    RA Michael Halstenberg – HFK Rechtsanwälte LLP, Düsseldorf
  • Abschlussdiskussion und Fazit
    Rudolf Voos – Bundesverband Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Berlin

Neu: BFS-Merkblatt Nr. 20, Ausgabe Oktober 2016

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Baustellenübliche Prüfungen zur Beurteilung des Untergrundes für Beschichtungs- ­und Tapezierarbeiten

PICMB20Mit der vollständigen Überarbeitung des Katalogs der üblichen Prüfmethoden für die tägliche Malerpraxis wurde der Fortentwicklung einzelner Prüfverfahren sowie neuer Materialien und neuer Beschichtungs- und Klebetechniken Rechnung getragen. Die allgemeinen Hinweise zu Haftungsansprüchen und der Musterbrief für die Mitteilung von Bedenken wurden vollständig überarbeitet. Zu jeder an den verschiedenen Substraten wie Holz, Stahl, Zink u.s.w. auszuführenden Untergrundprüfungen sind beispielhaft Kurzbeschreibungen der Schadensfolgen angegeben, falls nach dem Prüfergebnis die erfolgreiche Ausführung der Malerarbeiten nicht sichergestellt werden kann. Diese können in die an den Auftraggeber gerichtete Mitteilung von Bedenken übernommen werden.

In einem Anhang werden konkrete Hinweise für die Ausführung der Gitterschnittprüfung in Anlehnung an die zugehörige, erst 2013 umfänglich geänderte Prüfnorm DIN EN ISO 2409 gegeben. Die Vorgaben der Norm sind dabei für die Anwendung der Methode als Feldprüfung am Bauwerk oder Bauteil entsprechend angepasst worden. Zusätzlich wird für bestimmte Erstbeschichtungen eine Bewertung des Prüfergebnisses angegeben.

38 Seiten, DIN A 4, Euro 18,90 zzgl. Versand und MwSt.

Neu: BFS-Merkblatt Nr. 17, Ausgabe Oktober 2016

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Beschichtungen, Tapezier- und Klebearbeiten auf massiven Gips-Wandbauplatten

PICMB17Wandflächen aus massiven Gips-Wandbauplatten sind in der Regel elastisch oder gleitend an angrenzende Bauteile angeschlossen. Diese Entkopplungen haben Konsequenzen für die Oberflächenbehandlung, da Bauteilbewegungen aufgenommen werden müssen, ohne dass es zur Beschädigung angrenzender Flächen kommt.

Außer Beschichtungen und Tapezierungen behandelt das Merkblatt auch Verklebungen von Fliesen und Platten (auch großformatige) auf Gips-Wandbauplatten. Es unterstützt bei der Planung von zusätzlichen Feuchteschutzmaßnahmen in Spritzwasserzonen und legt für gegebenenfalls durch Spachteln oder Dünnlagenputze herzustellende Oberflächen 4 Qualitätsstufen für Flächen aus Gips-Wandbauplatten (WQ1 bis WQ4) fest. Zugeordnet sind den Qualitätsstufen jeweils die unterschiedlichen Beschichtungen und Bekleidungen.

15 Seiten, DIN A 4, Euro 11,95 zzgl. Versand und MwSt.

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